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7 Impulse, innere Anspannung & Sress an "vollen" Tagen zu reduzieren



Kennst Du diese Zeiten, in denen sich die Herausforderungen türmen & das Stress-Level steigt? In denen so viel los ist, dass es fast unmöglich scheint Pausen einzulegen, überhaupt annähernd entspannt zu bleiben oder gar innerlich Balance zu halten? Wie soll das bitte gehen?

Mir erging es in den letzten Wochen so & geht es immer mal wieder. Diesmal ausgelöst durch eine ganze Reihe von traurigen, emotional fordernden & absolut unkontrollierbaren Ereignissen innerhalb meiner Familie, gepaart mit einem neuen Job. Das gehört wohl zum Leben dazu. Mein Körper befand sich ständig in Alarmbereitschaft & sendete quasi pausenlos Stresssymptome. Ich fühlte mich immer mal wieder überfordert & die Erschöpfung stieg.


Wie die Balance halten, wenn die Tage voll & die Zeit knapp ist?


An manchen Tagen scheint es zeitlich kaum möglich, sich um sich & die innere Balance zu kümmern. Kurze Momente des Zur-Ruhe-Kommens & kleine Übungen, die Du regelmäßig anwendest, können zwischendrin aushelfen. Sie können oft mehr bewirken, als eine einzige lange Übung pro Woche & ich bin ganz sicher: 3-5 Minuten für eine Pause am Tag sind mindestens drin ... oder zumindest die Zeit für ein paar bewusste Atemzüge.

Kurze Momente des Zur-Ruhe-Kommens, kleine Auszeiten & Übungen, können in solchen Zeiten toll zwischendrin aushelfen - vor allem in den Momenten, in welchen das Stress-Level akut steigt. Und sie können oft mehr bewirken, als eine einzige lange Übung pro Woche. So ist zumindest meine Erfahrung & deshalb habe ich Dir ein paar Impulse für solche Auszeiten zusammengestellt.

Der Punkt ist: niemand gibt Dir diese Auszeiten - Du darfst sie Dir nehmen. :)


7 Impulse, innere Anspannung (zwischendurch) zu lösen & zur Ruhe zu kommen


  1. Kleine Atempause: Lege eine Hand auf Deinen Bauch & eine auf die Brust. Entspanne die Schultern. Schließe die Augen. Fühle & spüre Deine Atmung für 6 Atemzüge. Unsere Atmung ist ein toller Anker, um Dich immer wieder ins hier & jetzt, zur Ruhe & zu Dir zu bringen.

  2. Frische Luft: Ein kleiner Spaziergang mit tiefen Atemzügen & Beobachtung der Natur (Pflanzen, Wolken, Tiere) kann starke Wirkung haben. Besonders, wenn man alleine geht, oder ohne Gespräch und ohne Handy. Vielleicht ist sogar eine einladende Bank auf dem Weg, die Dich für ein paar Minuten gerne trägt & Aussicht bietet?

  3. Sanfte Bewegung: Auf welche Weise möchtest Du Dich gerade bewegen oder vielleicht lieber eher entspannen? Wie wäre es mit einer Yoga-Einheit? Yin Yoga schenkt Raum für reine Hingabe & Entspannung. Und lehrt zusätzlich auch in Situationen außerhalb unserer Komfortzone weiter zu atmen, zu spüren & innere Gelassenheit & Ruhe zu mehren.


4. Entspannung in 9 Atemzügen: Atme 3 mal sanft & vollständig tief ein & aus Entspanne mit dem Ausatmen Stirn & Augenbrauen. Entspanne mit dem Ausatmen Kiefer & Zunge. Entspanne mit dem Ausatmen den Nacken. Entspanne mit dem Ausatmen Schultern & den Bereich zwischen den Schultern. Entspanne mit dem Ausatmen Deinen Bauch Entspanne mit dem Ausatmen Dein Gesäß. Du findest diese Anleitung vertont hier als Kleine 3-Minuten Auszeit



5. Tee trinken (oder ähnliches) als Achtsamkeits-Moment:

>> Wie fühlt es sich an, Dir diese kleine Auszeit zu gönnen? <<

6. Reflektieren (evtl. aufschreiben oder darüber sprechen) > Was sind meine Prioritäten? Was ist mir gerade WIRKLICH wichtig? > Was könnte mir gerade helfen, etwas (mehr) zur Ruhe zu kommen? > Wofür / Für wen bin ich gerade dankbar?

7. Affirmationen anwenden & immer wieder wiederholen, damit sie parat sind, wenn es "brenzlig" wird. Etwa: Mein Atem fließt stetig und entspannt.“ „Ein Schritt nach dem Anderen.“ „Ich erkenne die Gefühle und Gedanken, die Stress verursachen. Ich erkenne sie liebevoll an.“

Diese Übungen unterstützen mich persönlich immer wieder sehr gut. Natürlich sind wir alle unterschiedlich, in dem, was wir wirklich brauchen.

Vielleicht tun sie auch Dir gut?

Alles Liebe,

Patrizia

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